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Gerade mit Minderjährigen im Haus liegt es im Interesse vieler, Sexseiten sperren zu lassen und zu verhindern, dass junge Menschen, ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt, auf solche Websites kommen. Doch viele Eltern sind die Arbeit mit Computern nicht gewohnt, kennen sich vielleicht je nach Alter und Generation gar nicht damit aus. Wie soll das also dann geschehen? Was kann man tun, um mit wenigen einfachen Schritten den Zugriff auf FSK 18 Inhalte zu limitieren?

Oder besteht sogar die Möglichkeit, nur gewisse Seiten für Kinder freizugeben, ohne, dass die Notwendigkeit einer ständigen Kontrolle besteht? Auch diese Option ist vorhanden und kann ohne Probleme auf verschiedenen Wegen genutzt werden.

Zusätzliche Software für Sexseiten sperren

Es gibt verschiedene Wege dies zu bewerkstelligen. Der erste Weg ist die Installation einer Zusatzsoftware, wie zum Beispiel „Parent´s Friend“ oder „AdGuard“ oder auch „FamiSafe“.

  • Diese ermöglichen oftmals noch zusätzliche Funktionen und erlauben es, die meisten Sexseiten zu sperren.
  • Es sollte aber stets jedem bewusst sein, dass es keine hundertprozentige Sicherheit gibt, da Popups und andere Internetwerbung sich auch weiter entwickelt und immer wieder versucht an solchen Filtern vorbeizukommen.
  • Es ist ein ständiger Wettbewerb zwischen dem Hersteller der Software und den Anbietern von Sexseiten.

Auf der Seite „jugendschutzprogramm.de“ erhält man die kostenlose Software „JusProg-Software“ die bereits viele einschlägige Seiten und Anbieter eingespeichert hat (es handelt sich bereits um Millionen Seiten). Sonst hat die Software leider keine Funktionen, ist dafür aber kostenlos.

Dieses Programm zum Schutz von Kindern und Jugendlichen kommt mit verschiedenen Funktionen, lediglich eine davon ist der Filter für Seiten mit pornografischem Inhalt.

Sexseiten über den Browser sperren

Abhängig vom verwendeten Browser lassen sich Inhalte in den Einstellungen der Browser sperren. Da es eine Vielzahl von Browsern gibt, kann man hier keine allgemeingültige Anleitung dazu nennen. Manche Browser, wie zum Beispiel Firefox, arbeiten mit dem Add-on BlockSite. Andere Browser, wie zum Beispiel Internet Explorer, haben in den Internetoptionen vergleichbare Funktionen. Beim Internet Explorer nennt es sich Inhaltsratgeber.

Um für den eigenen Browser eine entsprechende Anleitung zu erhalten, können Nutzer über eine Google Suche schnell die passenden Informationen finden und mit wenigen Klicks ihre Browser schützen. Empfehlenswert ist diese Methode als Ergänzung zu anderen. Oftmals ist es sicherer, verschiedene Methoden anzuwenden, da diese auf unterschiedliche Arten funktionieren und nicht miteinander interagieren.

Pornoseiten über Suchmaschinen entfernen

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Google bietet die Möglichkeit des sogenannten SafeSearch Modus für Leute mit Google Account an. Man kann also den gewünschten Suchbegriff normal in die Suchmaschine eingeben und dann rechts das Zahnradsymbol oder das Einstellungssymbol wählen. Dort wählt man dann „Sucheinstellungen“ aus. Daneben befindet sich ein kleines Kästchen, wo man einen Haken setzen kann, mit dem Namen „Anstößige Ergebnisse filtern“.

Dann muss das Ganze nur noch gespeichert werden. Nachdem der SafeSearch Modus aktiviert ist, kann man ihn auf die Einstellung „Streng“ setzen. Da die Einstellung mit dem Google Account vorgenommen wird, kann nur jemand mit ihrem Google Passwort sie wieder ändern. So einfach lassen sich Sexseiten sperren.

Websites über Windows sperren

Gehen Sie zunächst in die Systemsteuerung und öffnen Sie das Netzwerk- und Freigabecenter. Nun mit einem Doppelklick auf die Adaptereinstellung „aktive Netzwerkverbindung“. Wählen Sie dann „Internet Protocol Version 4 (TCP/IP4)“ und klicken Sie auf Eigenschaften.

Wählen Sie nun „Folgende DNS Serveradressen verwenden“ und geben Sie die Adresse 208..67.222.123 als „prefered“ und „alternate“ DNS Server aus. Dann auf „OK“ drücken und die Einstellung ist fertig.

Sexseiten über den Router blockieren

In jedem Router gibt es die Möglichkeit sogenannte Blacklists zu erstellen. Dazu kann man je nach Router sich in diesen einloggen. Dies funktioniert entweder über die Routersoftware oder den Browser.

Im Bereich Internet lassen sich dann URLs in eine Blacklist oder eine Whitelist eintragen. So hat man die Möglichkeit Seiten einzutragen, die ein einzelner Benutzer erreichen darf, oder auch nicht. Beides sind Kontrollmechanismen, die im Umgang mit Kindern und Jugendlichen sinnvoll sind.

So kann zum Beispiel über die Whitelist ein Benutzer nur Zugang zu gewissen Seiten bekommen, beispielsweise Seiten mit kindgerechtem Inhalt. Man kann dann für einzelne Geräte festlegen, welchen Zugang sie bekommen sollen. So kann beispielsweise das Smartphone eines Grundschülers mit der Whitelist auf eine gewisse Anzahl an Seiten beschränkt werden und nur diese über WLAN erreichen.

Es gibt auch die Möglichkeit, zum Beispiel bei der Website Alexa, die meistbesuchten Seiten zu kopieren und dort einzutragen. Mit den Top 100 dieser Liste hat man eine recht gute Abdeckung für die am häufigsten besuchten Sexseiten. Auch Anbieter wie Shalla Secure Services bieten Listen an, die man herunterladen kann, um sie dann in den Router zu kopieren.

Auch andere Seiten, die Informationen über Kinderschutz bereitstellen, haben oftmals Listen, welche man in eine der Auflistungen kopieren kann. Somit können alle Eltern recht problemlos die Sicherheit für ihre Jüngsten sicherstellen, ohne selbst große Kenntnisse zu benötigen.