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Kadim Sanli

Der freie Kandidat Kadim Sandi trat als Einzelbewerber bei verschiedenen hessischen Wahlen, unter anderem zur Kreiswahl in Frankfurt 2008 an. Aber auch bei anderen Wahlen trat er an und wollte sich 2009 sogar als Gegenkandidat zu Angela Merkel aufstellen.

Kadim Sandi

Der in der Türkei geborene Kadim Sandi lebt aktuell in Frankfurt (Main). Er hatte sich von 2006 bis 2009 zu verschiedenen Wahlen aufstellen lassen. So wollte er Oberbürgermeister von Frankfurt, hessischer Minesterpräsident und 2009 sogar deutscher Bundeskanzler werden.

Große Erfolgen blieben jedoch aus. Zur Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt hatte er insgesamt 187 Stimmen bekommen. Dieser mangelnde Erfolg könnte aber auch an seinen Positionen gelegen haben.

Positionen:

Sandi setzte im Wahlkampf auf viele verschiedene Forderungen die er in einem Wahlprogramm mit 40 Punkten sammelte. Er forderte u.a. einen Dönerpreis für Deutschland von maximal 2€, alle Preise für Gas, Strom und Miete aber auch für alle anderen Waren müssten um die Hälfte verringert werden. Des weiteren forderte er, Tiere müssten Tierfleisch und Menschen müssten Menschenfleisch essen.

Doch er setzte sich durchaus auch für andere Themen ein: er forderte bezahlbaren Wohnraum für alle, eine bürgernahe Politik und vergünstigten ÖPNV, der pro Fahrt nur noch 1€ kosten sollte.

In anderen Punkten vertrat er konservativere Positionen. Kriminelle Ausländern wollte er zurück in ihre Heimat schicken.

Eines der großen Probleme seines Wahlprogramms war, das er zwar fleißig Forderungen und Wünsche äußerte, allerdings keine Angaben dazu machte, wie diese zu finanzieren oder umzusetzen seien.

Diskussion:

Im Internet gab es in vielen Foren und auf Nachrichtenseiten wilde Diskussionen um ihn und sein Wahlprogramm. Viele der Nutzer fragten sich, ob das, was Kadin Sanli da von sich gab wirklich ernst gemeint war oder ob er diese Kandidatur nur zum Spaß machte. Er wurde sich gefragt ob er nicht nur ein Fakekandidat sei.

Andere Nutzer schrieben ironisch, das sie ihn wegen seiner Postionen zum Preis von Döner super fänden und gerne mehr solcher Positionen hätten.

Erfolge:

Politische Erfolge konnte er nicht verzeichnen. So bekam er bei der OB-Wahl in Frankfurt gerade einmal 187 Stimmen.

Medial bekam er dafür umso mehr Aufmerksamkeit. Wegen seiner absurden Positionen war er für viele Journalisten eine willkommene Abwechslung im Wahlkampf.