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Der Citroen GT, ist ein Konzeptfahrzeug von Citroën. Dieser wurde 2008 auf dem Pariser Autosalon vorgestellt und präsentiert. Dementsprechend kann man es nicht kaufen.

Die Länge des Autos liegt bei 4,96 Meter, die Breite bei 2,08 Meter und die Höhe liegt bei 1,09 Millimeter. Der Radstand ist bei 2,81 Meter und zu guter Letzt, liegt das Leergewicht bei 1400 Kilogramm.

Idee hinter dem Citroën GT

Der GT by Citroën entstand bei einer Zusammenarbeit zwischen der Firma Citroën und Polyphony Digital, die ein Entwicklungsstudio der Videospiel-Reihe Gran Turismo ist.

Zum ersten Mal sah man den GT in dem Videospiel Gran Turismo 5, welches die Freundschaft zwischen dem Ingenieur und Designer Takumi Yamamoto von Citroën und dem leitenden Direktor von Polyphondy sowie den Vizepräsidenten von Sony Interactive Entertainment Kazunori Yamauchi förderte.

Das Auto war vorerst nur für ein PlayStation 3 Spiel gedacht, als das Endergebnis zu sehen war, präsentierte Takumi dies dem Designerdirektor von Citroen, den man unter dem Namen Jean-Pierre Ploue kennt. Als Überraschung war er davon so begeistert, dass er es der Citroën schmackhaft machte und diesen dann als Kleinserie bauen lassen wollte.

Entwicklung und die Produktion

Anders wie bei anderen Konzeptautos brauchte die Entwicklung des GTs nur acht Monate während des Projektstartes und der Präsentation auf dem Pariser Autosalon. Normalerweise liegt diese Zeit bei 18-24 Monaten.

Nach acht Monaten folgten auch schon baldige Testfahrten auf den Straßen. Das Konzept kam bei einer Ausstellung sehr gut an, jedoch äußert sich der Leiter von Citroën “Gilles Vidal” etwas vorsichtiger, da der Bau einer kleinen Serie bei nur einem Auto, schon bei mindestens eineinhalb Millionen US-Dollar liegt.

Im Juni 2009 wurde dann doch beschlossen das Auto bauen zu lassen. Dennoch werden nur sechs Exemplare hergestellt, da eins bei 2,1 Millionen US-Doller liegt. Die Produktion ging bis Juli 2010.

Ausstattung und Technik

Der Sportwagen wurde dem Auto aus dem Spiel sehr gut nachempfunden, sodass gerade die aerodynamische Struktur der Karosserie und die verbauten Lufteinlässe charakteristisch sind. Gewaltige Flügeltüren stechen hervor, ebenso macht sich ein elektronisch geregelter Spoiler bemerkbar.

Mit der LED-Scheinwerfer Technologie wurden hinten und vorne die Beleuchtungen ausgestattet. Durch die 21-Zoll-Räder verstärkte sich der Auftritt des Autos, da es dadurch noch kräftiger wirkt. Als Antrieb nutze man den Modular-V8-Ottomotor, der von Ford entwickelt wurde. Dieser beträgt 482 kW und 655 PS. Dadurch wird eine Höchstgeschwindigkeit von 330 km/h erreicht.

Motoren des Spiele-Autos

In dem Spiel, aus dem das Auto stammt, verfügt der GT über etwas besonderes, er verfügt über einen Wasserstoffantrieb mit Brennstoffzellen. Zusammen erreichen die Elektromotoren 582 kW/791 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 375 km/h.

Mit einem Ottomotor, also als normale Straßenversion schafft das Auto 380 kW/517 PS. Und zu guter Letzt, bietet die Concept-Version 591 kW/804 PS.

Möglichkeiten diesen Luxuswagen kaufen zu können: Preis

  • Leider kann man einen echten Citroën GT nicht kaufen, da der Preis bei über zwei Millionen Euro liegt und zu viele Kleinaufträge angeordnet werden müssten – die Kosten wären also sehr hoch.
  • Die einzige Option, vielleicht an so einen Wagen zu kommen, ist eine Auktion mit Luxusautomobilien. Wenn man an solch einer teilnimmt, kann man mit viel Glück einen kaufen.
  • Prinzipiell ist es möglich, zumindest eine ähnlich aussehendes Modell zu besitzen, da es viele Firmen gibt, die das Bodykit des Citroën GT’s nachbauen.
  • Bodykits sind für fast jedes Auto verfügbar. Diese Kosten in der Regel um die 15.000Euro.

Wer traut sich den sowas

Aber was das Design betrifft, hat sich Citroën mehr als nur einmal bewiesen. Für schöne Designs ist die Firma Citroën bekannt, vor allem bei Serienprodukten wie dem C4 Coupé.

Die strukturellen Innenräume könnten beispielsweise auch aus der Zukunft entnommen sein.
Rückenschonende Flügeltüren und A-Säulen balancieren miteinander und landen in einer rot pulsierenden Hollywood Fantasie Welt.

Man hätte meinen können, dass dies ein “Zurück in die Zukunft-Konzept” hätte sein können. Pascal Grappey, der Interieur-Designer findet den Sportwagen-Cockpit sehr nahe an der Zukunft liegend. Geschwindigkeit wird durch Linien symbolisiert und die starke Pfeilung von einem gerichteten Blick nach vorne, die der Rennfahrer durch einen Vollvisier-Helm hat.

Ohne Probleme und ganz automatisch, fokussiert sich das Auge im digitalen Tachometer das Head-up-Displays. Auf der Mittelkonsole befindet sich die analoge Schalterleiste. Zusätzliche Informationen werden über den Dachhimmel bedient. Also lässt man sich in den Schalensitzen nieder und richtet die Finger nach dem Vierpunkt-Hosenträgergurten.

Dieser Schritt führt zu frischer Luft, was ein Urprinzip des Rennwagens ist. Jedoch bleiben die stabilen Cockpit-Träger unbekleidet. Und dies verleiht dem Interieur einen äußerst maskulinen Charakter. Damit der Wagen “brutal” ausschaut, helfen mit Metall beschichteten Kunststoffteile, die im Gegensatz zur Behaglichkeit des dunklen Leders stehen.

Das Antriebskonzept ist sehr schlau und mit Bedacht ausgewählt, da es den GT aus der Ecke der CO2-Saurier nimmt und Citroen somit positioniert.

Alternativen zum Citroën GT

Ein auch sehr leistungsfähiger Sportwagen ist der Nissan GT-R, der zusätzlich ebenso exotisch ausschaut und ungefähr die Hälfte eines Porsche 911 kostet. Der Sechszylindermotor hat auch seine Leistung mit 485 PS. Im Internet sind schon Modelle ab 50.000 Euro zu finden.

Ein Audi R8 wäre auch eine Option, da dieser mittlerweile in die Mittelpreisklasse fällt. Es gibt sie schon ab etwa 60.000 Euro. Sinnvoll ist es, ein Modell mit einer geringen Kilometerzahl zu kaufen, da diese langlebiger sind.

Bildquelle: Wikipedia.org – Thomas doerfer – Eigenes WerkCC BY 3.0


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